Eutrophierung in Meeren und Küstengewässern

Die Überdüngung von Gewässern (Eutrophierung) ruft auch in verschiedenen Meeres- und Küstenbereichen zunehmend Probleme hervor. Massive, mitunter toxische Algenblüten, Sauerstoffmangelsituationen und daraus resultierendes Absterben von Flora und Fauna verschlechtern die Gewässerqualität. Durch die EG-Wasserrahmenrichtlinie, deren Ziel es ist, bis zum Jahre 2015 einen „guten Zustand“ aller europäischen Gewässern zu erreichen, steht die Eutrophierung seit einigen Jahren verstärkt im Blickfeld von Forschung und Verwaltung. In diesem Lernmodul werden zunächst die Grundlagen des Eutrophierungsprozesses erklärt. Anschließend wird die Problematik auf globaler, regionaler (Beispiel Ostsee) und lokaler Ebene (Beispiel Oder und Odereinzugsgebiet) dargestellt. Dabei soll nicht nur Faktenwissen vermittelt, sondern auch Forschungsergebnisse, Grundlagendokumente und bedeutsame Organisationen vorgestellt werden. Das Modul wendet sich an die Fachöffentlichkeit, Studenten und alle weiteren Interessierten.

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